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Auszug desMagazinArtikels aus Heft 5/2001 . (den vollständigen Artikel gibt es auf der MW-Homepage)

Überqueren oder durchschwimmen?

Wer eine Zeichnung mit einem Bild kombinieren will, hat zwei Möglichkeiten. Entweder arbeitet man vorzugsweise mit einer Bildverarbeitung wie Photoshop oder man greift zu einem Zeichenprogramm wie Freehand. Das optimale Werkzeug ist in einem solchen Fall vom Motiv abhängig

Von Thomas Thü Hürlimann

WENN die Zeichnung mehr Platz einnimmt als das Foto oder wenn sich das Foto wie hier im Beispiel mit dem Rahmen klar von der Zeichnung abgrenzen lässt, DANN importiert man das Foto in Freehand (siehe Kasten unten).

Vorteil: Eine Freehand-Zeichnung ist eine Vektordatei und kann beliebig vergrößert werden, ohne dass Kanten oder Stufen zu sehen sind, was nicht für das integrierte Foto gilt. Das Freehand-Dokument benötigt nur wenig Speicherplatz, hinzu kommt jedoch die Dateigröße des Fotos. Nachteil: Das importierte Foto lässt sich nicht bearbeiten, und man kann nur TIFF- und EPS-Dateien importieren. Zwar ist es möglich, eine EPS-Datei zu erstellen, die das Foto enthält, doch ändern kann man das Motiv in Freehand nur, wenn das Bild separat vorliegt.

WENN das Foto mehr Platz einnimmt als die Zeichnung oder wenn sich die Übergänge nicht so bearbeiten lassen, dass man das Foto mit harten Kanten in Freehand einbauen kann, DANN importiert man die Freehand-Zeichnung in Photoshop (siehe Kasten unten).

Vorteil: Sie haben wirklich jegliche Freiheit, wie Sie die Zeichnung und das Foto kombinieren.Weiche Übergänge, Transparenzen oder weiche Schatten sind kein Problem. Darüber hinaus lässt sich auf diese Weise die Zeichnung mit Photoshop-Werkzeugen nachbearbeiten. Nachteil: Ein großflächiges Pixelbild braucht sehr viel mehr Speicherplatz als ein Vektorbild in Freehand. Außerdem müssen Sie vorher bestimmen, wie groß das Bild schlussendlich wird und welche Auflösung dazu nötig ist.

(Kasten) Wie man eine Freehand-Zeichnung in Photoshop importiert

Exportieren Sie Ihre Freehand-Zeichnung als EPS-Datei.

Wenn Sie bereits eine Photoshop-Datei vorbereitet haben, die Sie mit der Zeichnung kombinieren wollen, wählen Sie „Plazieren...” im Menü „Datei”. Andernfalls öffnen Sie das Freehand-EPS mit dem „Öffnen”-Befehl. In der folgenden Dialogbox sollten Sie auf eine ausreichende Auflösung achten, die von der weiteren Verarbeitung des Bildes abhängt. Im einfachen Zeitungsdruck genügen 150 dpi, während es für hochwertige Kataloge 300 oder mehr dpi sein müssen. Da Photoshop die EPS-Datei mit einer Vektorzeichnung in Pixel umwandelt, müssen Sie unter Umständen eine Zeitlang warten. Danach ist die Zeichnung in Photoshop als Bild verfügbar und kann mit allen Photoshop-Werkzeugen manipuliert werden. Platzieren Sie dann das Foto auf einer Ebene über der Zeichnung, um fließende Übergänge oder transparente Bereiche einzubauen.

Photoshop import FreeHand

(Kasten) Wie man ein Bild in Freehand importiert

Aktivieren Sie das Foto und wählen Sie den Befehl „Ausschneiden” im Menü „Bearbeiten”. Dann aktivieren Sie den Pfad und wählen „Innen einsetzen”.

Öffnen Sie ein bestehendes Freehand-Dokument oder erstellen Sie ein neues Motiv. Wählen Sie im Menü „Ablage” den Befehl „Importieren...” und öffnen Sie das gewünschte Foto. Idealerweise sollte es im TIFF- oder EPS-Format vorliegen. Zeichnen Sie den Pfad, der das Foto beschneiden soll oder greifen Sie zu den bestehenden Auswahlformen wie Rechteck oder Ellipse, um die richtige Auswahl zu bestimmen. Diese Auswahl können Sie bereits in Photoshop erstellen, indem Sie dort einen Beschneidungspfad schaffen und das Foto als EPS speichern.




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